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N E U: GETZNER TEXTIL AG: International Sales Manager (w/m/d) - Technical Textiles
Sales / Account Manager Central Europe (m/w/d) - Technische Textilien
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Innovationstag: Mittelstand macht Zukunft!
Wie entstehen Innovationen, die aktuelle technologische Herausforderungen angehen und zugleich die Wettbewerbsfähigkeit Deutschlands stärken? Auf dem Innovationstag Mittelstand 2026 des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie (BMWE) wurde diese Frage ganz praktisch beantwortet: mit Forschungs- und Entwicklungsprojekten, die auf konkrete Anforderungen in Unternehmen eingehen, und aus denen neue Technologien und marktnahe Anwendungen entstehen. Rund 300 Ausstellende aus mittelständischen Unternehmen, Start-ups, Handwerksbetrieben sowie Forschungseinrichtungen präsentierten bei dem Open-Air-Event in Berlin-Pankow aktuelle Projektergebnisse. Rund 2.000 Besucherinnen und Besucher nutzten die Veranstaltung für fachlichen Austausch, Vernetzung und Einblicke in die Innovationspraxis des deutschen Mittelstands.
bvse: Keine Zentralisierung der Textil-EPR
Der bvse warnt Bundesumweltminister Carsten Schneider eindringlich vor einer Zentralisierung der geplanten erweiterten Herstellerverantwortung (EPR) für Textilien. In einem Schreiben an den Minister kritisiert der Verband die geplante Systemarchitektur im vorliegenden Eckpunktepapier zur nationalen Umsetzung der europäischen Textil-EPR und fordert stattdessen ein wettbewerblich organisiertes Modell, das bestehende Sammel-, Sortier- und Verwertungsstrukturen einbindet.
„Die mittelständisch geprägte Textilrecyclingwirtschaft unterstützt die Einführung einer Herstellerverantwortung ausdrücklich. Allerdings droht die derzeit diskutierte Ausgestaltung die mittelständisch geprägte Textilrecyclingwirtschaft erheblich zu benachteiligen“, betonte bvse-Hauptgeschäftsführer Eric Rehbock.
Neo.Fashion. Berlin: Modenachwuchs macht sich auf zu neuen Ufern
Über 620 Talente, neun Ausgaben, ein Meilenstein: Die Neo.Fashion. feiert im Juli ihre 10. Edition und setzt mit neuer Struktur ein Zeichen für nachhaltige Nachwuchsförderung in der deutschen Modebranche. Die Plattform für Mode-Nachwuchs begeht ihr zehnjähriges Bestehen mit einer Neuausrichtung und einem Standortwechsel: Die Neo.Fashion. findet im Rahmen der Berlin Fashion Week vom 2. bis 4. Juli 2026 in einer ehemaligen Industriehalle am „Neuen Ufer 13“ in Berlin-Moabit statt. Seit der Gründung 2017 haben mehr als 620 Absolvent:innen ihre Kollektionen präsentiert; in diesem Jahr werden bis zu 80 Teilnehmende in über zehn Shows erwartet. Auf dem Programm stehen die Best Graduates Shows und Aspiring Designer Shows; zudem werden der Neo.Fashion. Award und der Digital Fashion Award verliehen. Zugesagt haben bislang zehn Hochschulen aus Deutschland, Österreich, der Schweiz und der Ukraine. Inhaltlich steht insbesondere das Thema Nachhaltigkeit im Fokus der Arbeiten. Mit der Gründung des gemeinnützigen Neo.Fashion. e.V. im Jahr 2025 wurden zudem die organisatorischen Strukturen professionalisiert und die Grundlage für eine langfristige Nachwuchsförderung gestärkt.
Entgelttransparenz: Südwesttextil fordert substanzielle Nachbesserung
Südwesttextil sieht bei der EU-Entgelttransparenzrichtlinie erheblichen Korrekturbedarf – insbesondere zum Erhalt der Tarifautonomie und zur Vermeidung zusätzlicher Bürokratie.
Die Frist für die Umsetzung der EU-Entgelttransparenzrichtlinie in nationales Recht ist am gestrigen 07.06.2026 abgelaufen. In der Bundespolitik wird die Kritik an der Richtlinie lauter – die zuständige Bundesfamilienministerin Karin Prien hat nun den erheblich höheren Bürokratieaufwand benannt und angekündigt, sich um Nachverhandlungen auf EU-Ebene bemühen zu wollen.
Die Textil- und Bekleidungsindustrie bekennt sich klar zum Ziel der Entgeltgleichheit – als Wirtschafts- und Arbeitgeberverband warnt Südwesttextil aber vor den erheblichen bürokratischen, organisatorischen und rechtlichen Konsequenzen, die mit der Umsetzung der EU-Entgelttransparenzrichtlinie einhergehen. In einem Positionspapier fordert der Verband insbesondere, dass bewährte Prinzipien – insbesondere die Tarifautonomie und die Angemessenheitsvermutung – erhalten bleiben und dass die Regulierung bürokratiearm und praxistauglich umgesetzt wird.
Deutsche sind weniger online – vor allem unter 40-Jährige wollen noch kürzertreten
Die Deutschen verbringen viel Zeit im Internet, steuern ihre Aktivitäten aber bewusster. Mehr als 67 Stunden pro Woche ist jeder Bundesbürger durchschnittlich online. Das sind rund fünf Stunden weniger als im Vorjahr. Vor allem die 18- bis 39-Jährigen verbringen weniger Zeit im Netz, 31 Prozent von ihnen möchten sie in den kommenden zwölf Monaten sogar weiter reduzieren. In der Altersgruppe ab 40 Jahren sind dagegen 82 Prozent mit ihrer derzeitigen Nutzungsdauer vollauf zufrieden. Das sind Ergebnisse der repräsentativen „Postbank Digitalstudie 2026“.
Smartphone bleibt beliebt, aber mit rückläufiger Onlinezeit
Das Smartphone bleibt mit Abstand das beliebteste Gerät zum Surfen. Im Vergleich zum Vorjahr sank die Onlinezeit jedoch um rund zwei Stunden auf 23,9 Stunden pro Woche. Auch hier sind es vor allem die unter 40-Jährigen, die weniger online gehen: Ihre Zeit am Smartphone sank gegenüber 2025 um drei Stunden auf rund 31 Stunden pro Woche.
Hochschule Niederrhein: Berfin Freeman erhält Wilhelm-Lorch-Preis
Berfin Freeman vom Fachbereich Textil- und Bekleidungstechnik der Hochschule Niederrhein ist mit dem renommierten Wilhelm-Lorch-Preis in der Kategorie „Technik“ ausgezeichnet worden. Mit dem Preis werden herausragende Nachwuchsarbeiten der deutschen Textil- und Bekleidungsbranche gewürdigt. Der Preis ist mit 5000 Euro dotiert.
Die 30-Jährige studierte Textile Technologien an der Hochschule Niederrhein. Parallel zum Studium sammelte sie praktische Erfahrung am Forschungsinstitut für Textil und Bekleidung (FTB) in Mönchengladbach. Ihr Praxissemester absolvierte sie am Institut für Textiltechnik der RWTH Aachen.
In ihrer ausgezeichneten Masterarbeit untersuchte Freeman das biochemische Recycling von Polyestertextilien. Dazu entwickelte sie eine thermische Vorbehandlung zur Amorphisierung, nach der Polyester mittels enzymbasierter Verfahren zu Monomeren abgebaut werden kann. Aus diesen Molekülen kann anschließend wieder ein Polymer synthetisiert werden. Die Arbeit liefert damit einen Beitrag zu nachhaltigeren Kreislaufprozessen in der Textilindustrie.
CWS Workwear aktualisiert seinen Emissionsrechner
CWS Workwear, ein führender Anbieter von Workwear as a Service, hat seinen CWS Workwear Emissionsrechner überarbeitet und erweitert. Das Tool basiert auf der neuesten verfügbaren Datengrundlage (Stand 2025), enthält erstmals eine eigene Funktion zur Darstellung von Wassereinsparungen und bietet eine verbesserte Nutzerführung im Dashboard. Der Emissionsrechner ist über die Website von CWS Workwear zugänglich und macht die Nachhaltigkeitsvorteile des kreislauforientierten Servicemodells transparent, messbar und vergleichbar.
Der Emissionsrechner bildet die Auswirkungen des Workwear as a Service-Modells anhand von vier zentralen Funktionen ab: Emissionseinsparungen, Ressourceneinsparungen, Wassereinsparungen sowie monetäre Einsparungen. Erstmals verfügbar ist die eigenständige Wassereinsparungsfunktion, die Initiativen wie Wasserrückgewinnung, Wiederverwendung und Recycling detailliert abbildet und damit die wachsende strategische Bedeutung von Water Stewardship unterstreicht. Anschauliche Vergleichswerte und Alltagsäquivalente sorgen dafür, dass komplexe Kennzahlen für Nutzerinnen und Nutzer leicht einzuordnen sind.
bvse: Aktionsprogramm zur Nationalen Kreislaufwirtschaftsstrategie bleibt hinter den Erwartungen zurück
„Das Aktionsprogramm zur Nationalen Kreislaufwirtschaftsstrategie bleibt hinter unseren Erwartungen zurück“, kommentiert Eric Rehbock, Hauptgeschäftsführer des bvse-Bundesverband Sekundärrohstoffe und Entsorgung, die Verabschiedung des Programms durch die Bundesregierung.
Aus Sicht des bvse war die Erwartung klar: Nach zahlreichen Strategien, Ankündigungen und Zielsetzungen sollten nun konkrete Maßnahmen folgen, die den Übergang zur Kreislaufwirtschaft tatsächlich beschleunigen.
Stattdessen enthalte das Aktionsprogramm in weiten Teilen bekannte Absichtserklärungen und bereits formulierte Forderungen.
„Man ist angetreten, um die Umsetzung der Nationalen Kreislaufwirtschaftsstrategie mit konkreten Maßnahmen zu hinterlegen. Herausgekommen sind vielfach neue Formulierungen für alte Forderungen. Das wirkt streckenweise wie alter Wein in neuen Schläuchen“, so Rehbock.
Lenzing AG: Georg Kasperkovitz neuer Vorstandsvorsitzender (CEO)
Der Aufsichtsrat der Lenzing AG hat Vorstandsmitglied und Chief Operations Officer Dr. Georg Kasperkovitz mit Wirkung zum 1. Juni 2026 zum Vorstandsvorsitzenden (CEO) der Lenzing AG ernannt. Kasperkovitz wird diese Funktion zusätzlich zu seiner bisherigen Rolle als Chief Operations Officer (COO) weiterführen.
Kasperkovitz ist seit Juni 2025 im Vorstand der Lenzing AG als Chief Operations Officer tätig. Zuletzt hat er die Faser Division (Vertrieb, Produktion und Supply Chain) sowie die Weiterentwicklung und Umsetzung des Performance-Programmes geleitet. In dieser Funktion hat er maßgebliche Fortschritte in der operativen Exzellenz und der Profitabilität der Faserstandorte erzielt.
Als CEO wird er im Vorstand neben der Leitung der unternehmensweiten Faserproduktionsstandorte unter anderem auch global die Bereiche Faserverkauf, Supply Chain und Human Resources verantworten.
Die Funktionsperiode von Kasperkovitz als CEO beträgt drei Jahre und läuft bis zum 31. Mai 2029.
HDE warnt vor Steuererhöhungen
Angesichts der anhaltenden Wirtschaftskrise in Deutschland warnt der Handelsverband Deutschland (HDE) vor zusätzlichen steuerlichen Belastungen für Unternehmen und Verbraucher. Aus Sicht des Verbandes müssen steuer- und finanzpolitische Maßnahmen jetzt konsequent darauf ausgerichtet werden, Wachstumskräfte zu stärken und die Konjunktur zu stabilisieren. Steuererhöhungen, unabhängig davon, an welcher Stelle sie ansetzen, würden dieses Ziel gefährden. Während höhere Steuern auf Arbeits- und Kapitaleinkommen Investitionen und Wachstum hemmen, würden höhere Verbrauchssteuern den privaten Konsum zusätzlich belasten.
Nach Auffassung des HDE müssen deshalb insbesondere die staatlichen Ausgaben stärker in den Fokus rücken. Zur Konsolidierung des Bundeshaushalts seien Einsparungen notwendig. Dabei sollten insbesondere bestehende Finanzhilfen und steuerliche Subventionen überprüft werden.
Business
Normen & Standards
Fraunhofer: Positionspapier Normen & Standards
Studie - Lieferkettengesetz
HypoVereinsbank: Wettbewerbsnachteile durch Lieferkettengesetz
Fast drei Viertel der Befragten (70%) befürchtet, dass die Überwachung der gesamten Lieferkette den Mittelstand – insbesondere kleine Unternehmen – überfordern könnte.
Infos zum Download der Studie in unserem Newsbereich.
Good
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Konjunkturdaten Textil & Bekleidung
Monatlich aktualisiert erhalten Sie hier die Konjunkturdaten zur deutschen Textil- und Bekleidungsindustrie:
- Auftragseingangsindex
- Umsatzindex
- ifo-Konjunkturklimaindex
- Kennziffern
Industrie-Statistiken finden Sie in unserer Datenbank zum Download.

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