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Unternehmen und Märkte
vombaur Filterschläuche: Effizienz-Booster für die Fest-Flüssig-Filtration
Für eine erfolgreiche neue Entwicklung braucht es für gewöhnlich mehr als ein Unternehmen. In einem neuen Produkt stecken in der Regel spezielle, von Lieferanten hergestellte Bauteile. So auch im patentierten Filtersystem eines vombaur-Kunden.
Robuste Filterschläuche, effizientes Filtersystem
Das vollautomatische System für Fest-Flüssig-Filtration nutzt Druckluft als treibende Kraft und sorgt dank der besonderen Geometrie der Filterkerzen für einen außergewöhnlich effizienten Abwurf des Filtrerkuchens. Für das hocheffiziente und nahezu wartungsfreie System braucht der Hersteller robuste und langlebige Filterschläuche. Die Schläuche müssen den enormen und bei der Rückspülung schlagartig wirkenden Kräften in der Anlage zuverlässig und dauerhaft standhalten. Die Schläuche von vombaur erfüllen die hohen Anforderungen an das Textil: Die rundgewebten Filterschläuche von vombaur weisen weder Naht- noch Schweißverläufe auf. Das macht sie besonders robust. Damit ist das Wuppertaler Textil-Unternehmen, das zur Textation Group gehört, der ideale Partner für das neue Filtersystem.
Final Sale: Sommerschlussverkauf am 27. Juli gestartet
Üblicherweise beginnt im Mode- und Schuhfachhandel sowie in vielen weiteren Branchen am letzten Montag im Juli der inoffizielle Sommerschlussverkauf. In diesem Jahr fällt der Startschuss somit am 27. Juli. Der Schlussverkauf markiert den End- und Höhepunkt der Reduzierungsphase, die vielerorts bereits seit einigen Wochen läuft. Hintergrund ist, dass die Herbst-/Winterkollektionen eintreffen und Platz auf den Verkaufsflächen geschaffen werden muss.
In diesem Sommer dürften sich viele Händlerinnen und Händler stärker am Schlussverkauf beteiligen als in den Vorjahren. Nach einem bislang verhaltenen Saisonverlauf liegen in zahlreichen Geschäften noch spürbare Restbestände der Frühjahrs- und Sommerware. Ursache sind vor allem die anhaltend schwache Konsumstimmung und die Kaufzurückhaltung vieler Verbraucherinnen und Verbraucher. Bereits frühere BTE-Erhebungen zeigen, dass die allgemeine Kaufzurückhaltung zu den größten Herausforderungen des Textil-, Schuh- und Lederwareneinzelhandels zählt.
Neuer technischer Dienstleister für BTE Clearing-Center
Mit der PIM Service GmbH als neuem technischen Dienstleister stärkt der BTE die Datenqualität, Prozesssicherheit und Zukunftsfähigkeit des elektronischen Datenaus-tauschs in der Modebranche.
Am 1. Juli ist das BTE Clearing-Center erfolgreich auf eine neue technische Plattform umgestellt worden. Mit der PIM Service GmbH übernahm ein neuer technischer Dienstleister den Betrieb und die Weiterentwicklung der zentralen EDI-Infrastruktur für die Modebranche. Das BTE Clearing-Center stärkt damit seine Stellung als wichtigste EDI-Plattform für die Branche und wird zugleich technologisch, organisatorisch und strategisch auf die Anforderungen der kommenden Jahre ausgerichtet.
Hinter dem neuen BTE Clearing-Center stehen Unternehmen und Partner, welche die operativen Anforderungen von Modehandel und -industrie aus der täglichen Praxis kennen. Die PIM Service GmbH wurde aus dem Kreis erfahrener Handelsunternehmen gegründet. Als maßgeblicher Entwicklungspartner brachte hachmeister + partner seine langjährige Expertise in den Bereichen Datenmanagement, Systementwicklung und Prozessgestaltung in die Realisierung der neuen Plattform ein.
Digital Markets Act: Untersuchung gegen Google abgeschlossen
Der Handelsverband Deutschland (HDE) bewertet es positiv, dass die EU-Kommission nach mehr als zwei Jahren Ermittlung eine Entscheidung zur Einhaltung von Art. 6, Absatz 5 des Digital Market Acts (DMA) durch Google getroffen hat. Die Umsetzung der Kommissionsentscheidung muss jetzt zu einer wirklich diskriminierungsfreien Anzeige der Suchergebnisse führen. Der HDE lehnt die von einigen Preisvergleichsplattformen für sich geforderten garantierten Plätze in der Anzeige ab.
Das würde letztlich nur eine zusätzliche obligatorische Vermittlungsebene zwischen Einzelhändlern und Verbrauchern begünstigen. Verbraucher müssen aber auch zukünftig in der Lage sein, auf Wunsch Angebote direkt von Händlern finden zu können.
Im Rahmen der Untersuchung prüfte die EU-Kommission, ob Google bei der Gestaltung und Anzeige von Ergebnissen auf der Google-Suchergebnisseite eigene Dienste entgegen den Vorgaben des DMA bevorzugt behandelt hat. In der Kommissionsentscheidung wurde nun ein Verstoß gegen die Vorgaben des DMA festgestellt.
DMA-Bußgeld gegen Google: Wichtiges Signal für fairen Marktzugang im E-Commerce
Die EU-Kommission hat heute mitgeteilt, dass sie eine Geldbuße von 890 Mio. Euro wegen Verstößen gegen den Digital Markets Act gegen Google verhängt hat. Die bevh-Hauptgeschäftsführerin Alien Mulyk begrüßt die konsequente Durchsetzung von EU-Regulierung:
"Für Onlinehändler ist es entscheidend, dass Kundinnen und Kunden sie finden können. Deshalb ist es nur konsequent, dass die EU-Kommission nun endlich nach langen Ermittlungen eine Geldbuße gegen Google verhängt hat. Wer seine Marktdominanz nutzt, um systematisch eigene Angebote zu bevorzugen und so den Zugang von Händlerinnen und Händlern zu ihrer Kundschaft zu erschweren, schadet dem Wettbewerb. Es wird nun darauf ankommen, die von Google vorgeschlagenen Änderungen sorgfältig zu prüfen und sicherzustellen, dass sie den Anforderungen des Digital Markets Act gerecht werden. Gerade in Hinblick auf die zunehmende Nutzung von KI beim Onlineshopping muss die EU-Kommission auch künftig genau darüber wachen, dass ein fairer Marktzugang gewährleistet ist."
Heimtextil 2027: Carpets & Rugs mit neuer Struktur und Premiumsegment
Noch effizienter, noch marktnäher, noch zielgerichteter: Die Heimtextil 2027 stärkt ihre Position als führender Treffpunkt der globalen Teppichbranche und baut Carpets & Rugs entlang der Marktbedürfnisse weiter aus. Mit einer stärkeren Ausrichtung auf Vertriebskanäle integriert sich das Segment in die Produktwelten der Heimtextil. Hersteller, Handel, Industrie, Objektgeschäft profitieren von zusätzlichen Geschäftspotenzialen, Neukontakten und der effizienten Beschaffung ganzheitlicher Interior-Lösungen. Mit Carpets & Rugs Excellence entsteht zudem erstmals ein Premiumsegment für ausgewählte Volumenhersteller. Zahlreiche Keyplayer haben ihre Teilnahme für 2027 bestätigt.
Funktionsband von JUMBO-Textil bei ALEA im Einsatz
„Es ist nicht zu sehen und nicht zu hören – und gerade deshalb optimal für diesen Einsatz“, sagt Stefan Wallner, Sales Manager Automotive von JUMBO-Textil. Das Tochterunternehmen der Textation Group für technische Schmaltextilien ist Spezialist für Elastics und produziert unter anderem Bauteile für Automotive-Zulieferer, etwa Fangbänder, Entriegelungsschlaufen oder Spannlitzen. Viele dieser Produkte bleiben im Verborgenen. Eingebaut im Sitz oder hinter einer Verkleidung erfüllen sie zuverlässig ihre Funktion: Spannen, Halten, Verstellen, Fixieren … Die textilen Bauteile arbeiten im Hintergrund – leicht, leise und langlebig.
Unsichtbarer Hochleister
Zu diesen „unsichtbaren Hochleistern“ gehört auch ein clever konzipiertes Funktionsband. Die Kombination aus einem elastischen und einem unelastischen Webband dient als Klappenhalterung für eine Kartentasche in der Sitzrückenlehne. Über Maße und Materialien des elastischen Bands lässt sich das Kraft-Dehn-Verhalten exakt steuern. Das unelastische Band sorgt für Stabilität an den Reibungspunkten und für geräuschlose Funktion.
Digitaler Produktpass: Südwesttextil fordert überprüfbare Daten und fairen Vollzug
Anlässlich der Durchführungsverordnung zum zentralen Digitalen Produktpassregister mahnt Südwesttextil eine praxistaugliche Umsetzung an. Nur mit kontrollierbaren Angaben und wirksamer Marktüberwachung kann ein fairer Wettbewerb sichergestellt werden.
Mit dem Digitalen Produktpass (DPP) führt die EU im Rahmen der Ökodesign-Verordnung (ESPR) ein zentrales Instrument für mehr Transparenz und Kreislauffähigkeit ein. Doch das Tempo der Umsetzung läuft der Klärung zentraler Grundfragen voraus: in der letzten Woche wurde die Durchführungsverordnung zum DPP-Register veröffentlicht. Seit dieser Woche ist die erstmalige Registrierung von Organisationen sowie der Zugriff auf eine Testumgebung möglich. Der erste delegierte Rechtsakt für Textilien wird für Ende 2026 erwartet, mit anschließend rund 18 Monaten Übergangsfrist.
BTE: Aufschwungsprogramm der Koalition muss zügig im Textil-, Schuh- und Lederwareneinzelhandel ankommen
Der BTE Handelsverband Textil Schuhe Lederwaren bewertet das von der Regierungskoalition vorgelegte Programm für Aufschwung und Beschäftigung als ersten wichtigen Impuls. Aus Sicht des Verbandes enthält das Maßnahmenpaket einige richtige Ansätze, um Verbraucherinnen und Verbraucher, Unternehmen und den Standort Deutschland zu entlasten. Entscheidend ist nun, dass die Reformen schnell und mit klarem Blick auf den mittelständischen Modehandel umgesetzt werden.
„Das Programm setzt an richtigen Stellen an. Für den Modehandel zählt jetzt aber, dass die Maßnahmen nicht nur angekündigt, sondern im betrieblichen Alltag spürbar werden. Unsere Branche braucht mehr Konsumkraft, weniger Bürokratie, tragbare Arbeitskosten und faire Wettbewerbsbedingungen", erklärt BTE-Präsident Mark Rauschen.
BTE fordert vereinfachte Sonntagsöffnungen und flexible Handhabung
Der BTE plädiert in der aktuellen Debatte um Sonntagsöffnungen zuvorderst für eine unkomplizierte Genehmigungspraxis. Denn die derzeitigen immensen Auflagen und Hürden der einzelnen Bundesländer sowie der Städte und Gemeinden führen vielfach dazu, dass verkaufsoffene Sonntage gar nicht erst beantragt werden – aus Angst, dass der geforderte Anlassbezug nicht ausreicht und womöglich kurzfristig vor Gericht gekippt wird. „Im schlechtesten Fall bleiben die betroffenen Unternehmen dann nicht nur auf den dafür aufgewendeten Organisations- und Arbeitskosten sitzen, sondern müssen sogar noch die nicht geleisteten Arbeitsstunden der eingeplanten Verkaufskräfte bezahlen, das ist ein Unding", klagt BTE-Hauptgeschäftsführer Rolf Pangels.
Business
Normen & Standards
Fraunhofer: Positionspapier Normen & Standards
Studie - Lieferkettengesetz
HypoVereinsbank: Wettbewerbsnachteile durch Lieferkettengesetz
Fast drei Viertel der Befragten (70%) befürchtet, dass die Überwachung der gesamten Lieferkette den Mittelstand – insbesondere kleine Unternehmen – überfordern könnte.
Infos zum Download der Studie in unserem Newsbereich.
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