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News
Unternehmen und Märkte
Carpet Design Competition 2026
Die STF Schweizerische Textilfachschule und die Ruckstuhl AG laden zur Carpet Design Competition 2026 ein.
Ein Teppich ist mehr als ein funktionales Objekt. Er prägt Räume, schafft Atmosphäre und verbindet Material, Farbe und Handwerk zu einer gestalterischen Einheit. Unter dem Wettbewerbsthema «Out of» suchen wir innovative Teppichentwürfe, die dieses Thema kreativ interpretieren.
Das Besondere
Die drei von der Jury ausgezeichneten Entwürfe werden von der Ruckstuhl AG als Unikate produziert und erstmals im Rahmen der Zurich Design Weeks 2026 präsentiert. Anschliessend werden die prämierten Teppiche an der STF End of Year Show sowie gegebenenfalls an weiteren Veranstaltungen der Ruckstuhl AG gezeigt.
Zusätzlich werden ausgewählte Wettbewerbsentwürfe während der Zurich Design Weeks ausgestellt.
Nachhaltigkeit im Fokus
Neue Zollgebühren: HDE drängt auf schnelleren Customs Data Hub
Seit 1. Juli gelten die neuen EU-Zollgebühren für Pakete aus Drittstaaten. Für Warensendungen mit einem Warenwert von unter 150 Euro werden künftig je nach Warenkategorie drei Euro Gebühren erhoben.
„Das ist ein wichtiges Signal und ein großer Schritt. Wir haben uns seit rund drei Jahren für diese Maßnahme eingesetzt und werten die Einführung der Gebühr als klaren Erfolg. Die neue Regelung allein wird jedoch nicht verhindern, dass weiterhin unsichere Produkte, falsch deklarierte Waren oder Verstöße gegen europäische Verbraucher-, Umwelt- und Produktsicherheitsstandards auf den Binnenmarkt gelangen. Die Zollgebühr gleicht lediglich einen finanziellen Wettbewerbsnachteil aus, sie kann eine wirksame Marktüberwachung nicht ersetzen. Hier besteht nach wie vor erheblicher Handlungsbedarf“, so der stellvertretende HDE-Hauptgeschäftsführer Stephan Tromp.
R(h)einTex-Textilstammtisch: Zukunft der Textilbranche am Niederrhein
Die Hochschule Niederrhein (HSNR) lädt am 16. Juli 2026 zum fünften R(h)einTex-Textilstammtisch (14:00 bis 17:00 Uhr) ein. Die Veranstaltung richtet sich an Unternehmen, Verbände sowie Interessenvertretungen der Textil- und Bekleidungsindustrie und bietet aktuelle Einblicke in politische und wirtschaftliche Entwicklungen der Branche.
Veranstaltungsort ist das Gebäude S (Raum 301, Webschulstr. 43) der HSNR in Mönchengladbach. Die Teilnahme ist kostenfrei und sowohl vor Ort als auch digital möglich. Eine Anmeldung ist bis zum 5. Juli 2026 möglich Rückfragen können per E-Mail an rheintex@hs-niederrhein.de gerichtet werden.
Veranstaltet wird der Stammtisch gemeinsam mit dem Forschungsinstitut für Textil und Bekleidung (FTB), dem Niederrhein Institut für Regional- und Strukturforschung (NIERS) sowie dem Competence Center Textiles and Logistics (CTL).
Südwesttextil: Wichtige Maßnahmen im Reformpaket von Union und SPD – Umsetzung entscheidend
Südwesttextil sieht wichtige Signale für Wettbewerbsfähigkeit und Beschäftigung, mahnt jedoch eine konsequente und schnelle Realisierung der Vorhaben an.
In dieser Woche haben Union und SPD mit dem „Programm für Aufschwung und Beschäftigung“ ein Paket mit 34 Maßnahmen als Ergebnis des Koalitionsausschusses präsentiert. Südwesttextil begrüßt, dass mit der Modernisierung des Datenschutzes, der Abschaffung von Berichts- und Dokumentationspflichten sowie der Bestellungspflicht von betrieblichen Beauftragten Entlastungen geschaffen werden sollen. Die Entwicklung einer neuen Außenwirtschaftsstrategie muss aus Perspektive der Branche dringend wirksamen Schutz vor Massenimporten zu Dumpingpreisen schaffen und gleichzeitig Vergabeprozesse auf Resilienz und die Teilhabe europäischer Unternehmen ausrichten.
Studierende der HSNR auf der Berlin Fashion Week
Die Berlin Fashion Week wird auch 2026 zur Bühne für den Designnachwuchs der Hochschule Niederrhein (HSNR). Studierende des Fachbereichs Textil- und Bekleidungstechnik sind auf zwei bedeutenden Nachwuchsformaten vertreten: der Neo.Fashion, der Graduate Fashion Week deutscher Hochschulen, sowie dem Berliner Salon.
„Die Präsenz unserer Studierenden auf gleich zwei bedeutenden Nachwuchsformaten der Berlin Fashion Week zeigt die hohe gestalterische und technische Qualität unserer Ausbildung. Die sehr gut ausgestatteten Werkstätten und Labore schaffen dafür optimale Voraussetzungen und tragen dazu bei, dass unsere Absolventinnen und Absolventen auf dem Arbeitsmarkt besonders gefragt sind“, sagt Prof. Joel Horwitz, Professor für Modedesign an der HSNR.
CWS Workwear eröffnet neue Wäscherei in Irland
CWS Workwear, ein führender Anbieter von Workwear as a Service, hat im Blarney Business Park in Cork, Irland, einen neuen Standort eröffnet. In der neuen, hochmodernen Wäscherei, angrenzendem Depot und Bürogebäude können ab sofort bis zu 125.000 Teile pro Woche im Zweischichtbetrieb verarbeitet werden.
CWS Workwear wurde 1899 gegründet und bietet im Rahmen von Arbeitskleidung als Servicemodell stylische, langlebende und schützende Arbeitskleidung. Das Unternehmen agiert europaweit in 15 Ländern und beschäftigt 5.300 Mitarbeitende an mehr als 100 Standorten. Über 35.000 Kunden mit insgesamt 1,5 Millionen Mitarbeitenden vertrauen auf CWS Workwear.
Der neue CWS Workwear Standort im Block 8007 des Blarney Business Parks wurde von der JCD Group entwickelt und umfasst 3.000 m² Fläche der Klasse A. Das Gebäude ist für die LEED-Gold-Zertifizierung ausgelegt und verfügt über die Energieeffizienzklasse A3.
Cibutex-Jahresveranstaltung liefert konkrete Schritte für zirkuläre Textilskalierung
Cibutex, die europäische Genossenschaft für zirkuläre B2B-Textilien, hielt am 23. Juni 2026 ihre jährliche Mitgliederveranstaltung im Au Bassin in Brüssel ab. Mitglieder und Partner aus den Niederlanden, Belgien, dem Vereinigten Königreich, Frankreich, Deutschland und Australien kamen zusammen in enger Zusammenarbeit mit der ETSA-Arbeitsgruppe Nachhaltigkeit und unter dem gemeinsamen Motto ‘Time to Accelerate’. Mit dem Cibutex-„Go Fish“-Quartettkartenspiel wurden die Teilnehmenden in zufällige Gruppen eingeteilt, um aktuelle Herausforderungen der zirkulären Textilindustrie zu diskutieren — ein Format, das konsequent Silos aufbricht und praktische Erkenntnisse ans Licht bringt. Die Qualität der Gespräche entsprach der Qualität des Raums.
Das Tagesprogramm umfasste folgende Präsentationen:
Abschaffung der Minijobs gefährlicher Irrweg: HDE warnt vor aktuellen Rentenreformplänen
Der Handelsverband Deutschland (HDE) warnt vor den Plänen zur Abschaffung der Minijobs im Rahmen der Rentenreform. „Es ist richtig und wichtig, dass die Rentenkommission Wege sucht, die Sozialversicherungen und damit auch die Lohnnebenkosten zu stabilisieren und zu senken. Die weitgehende Abschaffung der Minijobs ist dabei aber ein gefährlicher Irrweg.
Das vernichtet hunderttausende Jobs im Einzelhandel. Denn viele Minijobber können beispielsweise wegen fehlender Möglichkeiten zur Kinderbetreuung gar nicht Vollzeit arbeiten. Und auch für viele Rentner und Studenten würde das ein wichtiges Standbein ihrer Alltagsfinanzierung wegschlagen“, mahnt HDE-Hauptgeschäftsführer Stefan Genth.
Auch aus Sicht der Handelsunternehmen wäre die Entscheidung fatal. „Minijobs ermöglichen es den Händlern, Personal flexibel einzusetzen und die branchentypischen Stoßzeiten abzufedern. Es kann nicht das Ziel sein, Arbeitnehmer und Unternehmen in der aktuell schwierigen wirtschaftlichen Lage zusätzlich zu belasten“, betont Genth.
Vor dem Koalitionsausschuss: Einzelhandel unter Druck – rasche Reformen gefordert
Der Einzelhandel in Deutschland steht unter großem wirtschaftlichem Druck. Seit 2022 hat die Branche mehr als 70.000 sozialversicherungspflichtige Beschäftigungsverhältnisse verloren, seit 2015 mussten bundesweit über 70.000 Geschäfte endgültig schließen. Steigende Energie-, Miet-, Logistik- und Personalkosten, Bürokratie sowie wachsende regulatorische Anforderungen belasten die Händler massiv. Die Wirtschaftspolitik der Bundesregierung bewerten sie mit der Schulnote fünf sehr kritisch. Das zeigt eine HDE-Umfrage unter 600 Händlern. Mit Blick auf den Koalitionsausschuss am 1. Juli fordert der Handelsverband Deutschland (HDE) die Bundesregierung zu raschen und mutigen Reformen auf.
„Der Handel erwartet von der Politik mehr Tatkraft, mehr Tempo und vor allem spürbare Entlastungen. Die anstehenden Reformen müssen in ihrer Gesamtheit zur Überwindung der Wirtschaftskrise, zur Stabilisierung der Sozialsysteme und zu mehr Investitionen in Deutschland führen“, so HDE-Präsident Alexander von Preen. Viele angekündigte Maßnahmen würden nicht oder zu langsam umgesetzt. Gleichzeitig stiegen die Belastungen durch Steuern, Energiepreise, Löhne und Bürokratie weiter an.
Fußball-WM 2026: Wachsende Konsumimpulse durch erfolgreiche deutsche Nationalmannschaft
Noch im Vorfeld des Fußball-Weltmeisterschaftsturniers konstatierte der BTE eine verhaltene Konsumstimmung. Die erhoffte Belebung im Textil-, Schuh- und Lederwareneinzelhandel blieb nach BTE-Recherche zunächst aus. Während frühere Weltmeisterschaften von spürbarer Vorfreude und deutlichen Kaufimpulsen geprägt waren, verlief der Zeitraum vor Beginn der Weltmeisterschaft im stationären Handel vergleichsweise ruhig.
Das Spiel hat sich jedoch gedreht: Mit dem Erreichen der KO-Runde der deutschen Fußball-Nationalmannschaft registriert der Textil- und Modehandel aktuell spürbare Nachfrageimpulse. Eine vermehrte Nachfrage ergab sich vor allem nach Fußballtrikots, Hosen/Kurzshorts und Hüten. Besonders nachgefragt sind das Auswärtstrikot sowie die Retro-Version von 1994. Im Fokus vieler Konsumentinnen und Konsumenten steht dabei auch ein stimmiges WM-Gesamtoutfit: Die Schuhe müssen ebenso zum Trikot passen, wie unter anderem Socken und die entsprechende Kopfbedeckung, wie etwa der immer beliebter werdende Bucket Hat.
Business
Normen & Standards
Fraunhofer: Positionspapier Normen & Standards
Studie - Lieferkettengesetz
HypoVereinsbank: Wettbewerbsnachteile durch Lieferkettengesetz
Fast drei Viertel der Befragten (70%) befürchtet, dass die Überwachung der gesamten Lieferkette den Mittelstand – insbesondere kleine Unternehmen – überfordern könnte.
Infos zum Download der Studie in unserem Newsbereich.
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